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laufschuh © Waldmann GmbH

Diese Seiten werden regelmäßig ergänzt und erweitert.
Deshalb sollten Sie diese Seiten immer mal wieder zu besuchen....

Wichtiger Hinweis:
Die folgenden Seiten dienen zur Information und ist keine Aufforderung diese Informationen in die Tat umzusetzen.
Auch stellen diese Informationen keine Beratung dar, auf deren Grundlage mit dem Laufen begonnen werden soll.


1. Warum laufen?

Ein paar Gründe warum Sie mit dem Laufen anfangen sollten…..


  • Laufen stärkt die Knochen –  wenn Sie 3 Mal in der Woche für ca. 15 Minuten laufen, sinkt das Risiko an Osteoporose zu erkranken

     um bis zu 40%. Dies belegt eine aktuelle Studie von Medizinern der amerikanischen Harvard Universität.

Laufen macht glücklich – Beim Laufen werden erwiesenermaßen Endorphine freigesetzt, die sogenannten Glückshormone.
  Dies hat Auswirkungen nicht nur während dem Laufen, sondern dieser Zustand hält auch noch lange nach dem Laufen an.

  • Laufen als lebenslanger Sport – Laufen ist ein Lifetime-Sport, den Sie Ihr ganzes Leben hindurch ausüben können. Während man bei vielen Sportarten dem Alter Tribut zollen muss, ist dies beim Laufen nicht der Fall.  Voraussetzung ist    hierbei allerdings, dass man  die Häufigkeit, Dauer und besonders die Geschwindigkeit Ihrer persönlichen körperlichen Konstellation anpasst. Und es kommt noch besser, für einen Laufeinstieg ist es praktisch nie zu spät.


  • Laufen als Ganzjahres-Sport – Laufen kann man bei jedem Wetter, Regen, Kälte und Wind ? Es gibt kein schlechtes Wetter nur ungeeignete Kleidung/Outift`s


  • Tiefer Schlafen – Ihr Schlaf wird tiefer und fester, was sich wiederum auf Ihr Allgemeinbefinden auswirkt. Sie können somit ausgeruhter Ihren Alltag meistern


  • Wer läuft wird seltener krank – Auch hier wurde dies durch eine Studie (University of North Caroline, USA) belegt. Das Immunsystem ist deutlich stärker wie bei Nichtläufern und das Risiko an einem Infekt zu erkranken halbiert sich durch       mehrmaliges Laufen pro Woche von jeweils  nur 15 Minuten. Allerdings erhöht sich das Risiko bei Personen, die im sog. Status des Übertrainings sich befinden. Deshalb gilt auch hier, weniger ist oftmals mehr!


  • Laufen fördert die Kreativität – Sie möchten kreativ sein?  Gedanken spinnen? ein Projekt nach vorne bringen? Einen kniffligen Text verfassen? Einen Konflikt lösen?  Aber Sie haben das Gefühl, es geht irgendwie nicht weiter! Sie stecken fest! Gehen Sie einfach laufen und lassen im wahrsten Sinne des Wortes Ihren Gedanken freien Lauf. Ihr Gehirn wird mit mehr Sauerstoff und Blut versorgt und die Lösung und die Ideen werden Ihnen nur so zufliegen.


  • Mehr Sauerstoff - Ein Lebenselixier, den beim Laufen pumpt man zehnmal so viel Sauerstoff durch Ihren Organismus wie beim Fernsehen oder der Büroarbeit. Dies fördert nicht nur wie bereits erwähnt Ihren kreativen Geist, sondern hiervon profitieren auch Ihre Organe und Muskeln. Somit steigern Sie Ihre allgemeine Leistungsfähigkeit sowohl geistig wie auch körperlich!


  • Balsam für die Seele – Von den Endorphinen haben wir schon gesprochen/geschrieben, aber es gibt noch weitere positive Hormone die durch das Laufen stimuliert werden.  Nämlich das Stimmungshormon Serotonin.  Dieses Hormon beseitigt schlechte Stimmung, dämpft unter anderem auch Angstzustände und Depressionen. Auch hierzu gibt es Studien die dies aus wissenschaftlicher Sicht untermauern.


  • Laufen ist an keine „Öffnungszeiten und/oder fast keine Örtlichkeiten gebunden – Laufen kann man fast überall, denn man benötigt außer einem Paar ordentlicher Laufschuhe nicht viel. Versuchen Sie mal in dunkler einen Tennisplatz zu finden der noch geöffnet hat, oder gar einen Kegelcenter an Feiertagen? Laufen hingegen können Sie immer, wenn Sie sich nicht gerade in der Antarktis oder kurz vor dem Gipfel des Mount Everest befinden. Selbst auf einem Luxus-Kreuzfahrschiff können Sie Ihre Runden drehen. Und Manch-Einer kann sogar auf seine Laufschuhe verzichten und das pure Leben unter seinen Füßen spüren…


  • Laufen kostet nicht viel – ein paar Laufschuhe und ein wenig Sportkleidung und schon hat man die „Grundausrüstung“ für ungebremsten Lauf-Spaß. Erzählen Sie das mal einem Golf-Spieler, Tennis-Spieler oder selbst einem Fitness-Studio-Besucher. Dann wird Ihnen schnell klar wie kostengünstig Ihr Laufen doch ist!


  • Beim Laufen ist jeder ein Sieger -  

ganz egal auf welcher Leistungsstufe Sie sich befinden, Laufen hat so viele positiven Aspekte, dass man quasi nicht verlieren sondern nur gewinnen können. Und sollten Sie einmal über diverse Laufwettbewerbe nachdenken, so beachten Sie, dass bei solchen Läufen vom Publikum selbst der letzte Ins-Ziel-Kommende noch mit einem gebührenden Applaus belohnt wird.  

Die Gründe warum Sie das Laufen anfangen sollten, ist nun hoffentlich ausreichend geklärt.
Aber nun stellt sich die Frage: „Wie beginne ich am sinnvollsten?“
„Worauf sollte man achten?“

     
    
3d small people competitive advantage © Art 3D - fotolia.com    

2. Wie starten? - So macht laufen richtig Spaß

  • Bevor es losgeht, sollten Sie sich das „okay“ von Ihrem Arzt holen. Lassen Sie sich durchchecken und auf Ihre Lauftauglichkeit hin prüfen.


  • Die Kleidung für jedes Wetter – Entsprechend Ihrer ganzjährigen Lauf-Aktivität sollten Sie jahreszeitlich bedingt, die passende Kleidung auswählen und diese auch erwerben. Der Läufer benötigt Kleidung um sich beispielsweise Kälte und Nässe zu schützen, aber ebenso wichtig ist für den Sommer entsprechender Hautschutz.


  • Der richtige Laufschuh - das wichtigste "Sportgerät" für den Läufer ist und bleibt der passende Laufschuh.

Aber hierbei ist nicht nur die Pass-Form von entscheidenter Bedeutung, sondern auch ob die Schuheigenschaften mit Ihrem persönlichen Laufstil, Fußstaus und Ihrem Laufuntergrund in einklang ist.
Deshalb wird ein sorgsam ausgewählter Laufschuh Ihre Lauffreude immens steigern. Nicht selten entscheiden diese über Ihre Beschwerdefreiheit beim Laufen.

Besonders empfehlenswert ist es bei diversen Beschwerden und/oder Fehlstellungen der Unteren Extremität eine videobasierende Laufanalyse
(für nähere Informationen einfach auf den "Link" klicken) durchführen zu lassen. Mehr Informationen zum wichtigsten "Sportgerät" des Läufers finden Sie auf dieser Seite:
Laufschuhberatung
      

  • Aller Anfang ist schwer – Diese alte Volksweisheit ist hier angebracht und weil man im Team sich leichter tut, ist es ratsam sich zumindest für den Anfang mit einer oder auch mehreren Personen zusammen zu tun. Hierzu gibt es zahlreiche Lauftreffs mit unterschiedlichem Leistungs-Niveau, welche Sie Ihrer Leistungsfähigkeit entsprechend auszuwählen sollten.


  • Kontrolle ja oder nein? Manche Personen schwören auf eine Puls-Uhr, jedoch muss das meiner Meinung nach nicht unbedingt sein. Es kann gerade zu Anfangs recht verwirrend sein. Um in der richtigen Zone zu laufen, kann man als Maßstab den eigenen Atem nehmen indem man sich mit seinem Laufpartner/in normal unterhalten kann, ohne dabei ins Keuchen zu kommen. In diesem Zustand befindet man sich dann in der korrekten Sauer-Stoff-Zone.


  • Bleiben Sie ruhig und gelassen – Am Anfang ruhig Blut bewahren und sich nicht zu viel zumuten. Gerade, wenn Sie schon lange nicht mehr intensiv und regelmäßig Sport getrieben haben, ist ein langsames Steigern sowohl des Umfanges (zurückgelegte Entfernung) wie auch die Trainingshäufigkeit zwei wichtige Punkte die es zu beachten gilt um Überlastungen zu vermeiden. Gönnen Sie deshalb Ihrem Körper ausreichend Pausen. Gerade als Anfänger sollten Sie auf keinen Fall zwei Tage hintereinander trainieren. Denn wie auf diesem Planeten so üblich, läuft alles in Zyklen ab. Es gibt nicht umsonst Tag und Nacht, Sommer und Winter, Ebbe und Flut. Deshalb gilt auch hier, Anstrengung/Reiz (nennen wir es der Einfachheit halber „Sommer“) und Anpassung/Ruhe (nennen wir dies „Winter) sinnvoll als Einheit zu betrachten.  Denn wie auch die Natur, die im Winter ruht um im Frühjahr wieder zu neuem Wachstum zu kommen, brauchen wir Menschen diese Ruhepausen. Natürlich ist das Beispiel mit dem Zyklus Sommer und Winter recht extrem aber dies soll Ihnen überdeutlich die Dringlichkeit von Ruhephasen bildhaft ins Gedächtnis bringen.


  • Die Flüssigkeitszufuhr -  Viel trinken, ist ein genereller Ratschlag den Sie zu Ihrem  Wohle umsetzen sollten. Aber besonders wichtig ist dies für Sie als Ausdauersportler.  Bereits ohne aktiv zu sein, sollte ein Erwachsener täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu sich nehmen. Allerdings hängt das auch von der Umgebungstemperatur und der sonstigen Tätigkeit ab. Beim Sport geht bei einer einstündigen Belastung etwa ein Liter Flüssigkeit verloren. Dies gilt es so schnell wie möglich nach dem Sport wieder auszugleichen, damit Ihr Flüssigkeitshaushalt nicht aus dem Gleichgewicht gerät.


  • Richtig essen – Für lange Belastungen sollten Ihre Kohlenhydratspeicher gefüllt sein. Aber auch als Ausdauersportler benötigen Sie hochwertiges Eiweiß für die Versorgung Ihrer Muskeln und für Ihr Bindegewebe. Obst und Gemüse sorgen für gesunde Vitamine und Mineralstoffe. Vor dem Training jedoch sollten Sie auf „schweres“ Essen verzichten und evtl. ein Nahrungskonzentrat zu sich nehmen. Diese sollten damit Sie gleichmäßig mit Energie versorgt werden, aus zeitlich unterschiedlich verfügbaren Kohlenhydraten bestehen. Außerdem wäre ein gewisser Eiweißanteil von schnell verwertbaren Aminosäuren (Eiweißbausteine) von Vorteil.


  • Die Laufstrecke – Suchen Sie sich im Vorfeld eine Strecke aus,  die Ihrem derzeitigen Leistungsstandart Rechnung trägt. Eine Strecke die auch über einen gewissen Höhenmeterunterschied verfügt, um dem Lauf einen unterschiedlichen Trainingsreiz  zu geben. Der beste Schutz um Langeweile zu vermeiden. Ebenso steigert der Lauf im Wald oder an einem nahegelegenen See oder Gewässer den Erlebnisfaktor. Denn wir Menschen fühlen uns besonders wohl beim Laufen an einem Gewässer und/oder im Wald. Dies ist auf unsere ursprüngliche Lebensweise zurück  zu führen, denn unserer Vorfahren bevorzugten das Leben am Waldesrand, zu einem Gewässer hin.


  • Langsam beginnen – hüten Sie sich vor Übertreibung! Wie bereits weiter oben erläutert kann "zu viel" kontraproduktiv sein und lässt evtl. auch Ihre Anfangslust auf`s Laufen schwinden. Als Faustregel sollten Sie den Trainingsumfang von Woche zu Woche nicht mehr als um 10% steigern. Wobei es sich hier nur um einen Richtwert handelt. Denn der Mensch ist ein Individuum und die Leistungsfähigkeit und auch die Regernation kann von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich sein. Es gibt auch eine Vielzahl von Faktoren die dabei eine Rolle spielen. Da wären z.B. Ihre Genetik, Ihr allgemeines Umfeld (Lebensumstände, Stress bei der Arbeit, Nachtruhe…..), Ernährung, oder aber auch in welchem Zustand sich Ihr Körper befindet, oder ob Sie das Laufen ausschließlich oder nur zur Ergänzung zu einer oder auch mehrerer Sportarten ausüben. Hier eine allgemeine Richtlinie zu geben ist nicht einfach. Aber der Geist signalisiert oftmals schon lange vor dem Körper, wenn man ins Übertraining abgleitet. Lustlosigkeit ist ein deutliches Anzeichen. Oder auch der erhöhte Pulsschlag am Morgen. Um auf diesen Parameter verlässlich zurückgreifen zu können, sollte allerdings ihr Puls schon im Vorfeld regelmäßig am Morgen gemessen und dokumentiert. Sollte sich der Pulswert in Ruhe um 5-10 Schläge erhöhen, sollte man zusätzliche Ruhetage einplanen bzw. die eine oder andere Tätigkeit reduzieren oder ganz weglassen.

     Ein weiteres Anzeichen für ein Übertraining wäre auch der unruhige Nachtschlaf.
     Aber auch hier kann man dieses Anzeichen nur korrekt deuten, wenn man vorher einen  gesunden und ruhigen Nachtschlaf hatte.  
     Grundsätzlich kann man schon im Vorfeld, bei langsam ansteigender Belastung Vorsorge treffen,
     dass es überhaupt nicht zu einer Überlastung bzw. Übertraining kommen kann.

Doch nun genug der Worte… jetzt kann es losgehen. Schnüren Sie Ihre vorher sorgsam ausgewählte Laufschuhe und starten Sie in ein neues und gesundes „Läuferleben"!



                                       
                  
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